Khamm – Schträäl – Bürschta


Beobachtungen zu einem semantischen Wechsel in den alemannischen Dialekten des Kantons Graubünden (Schweiz)

Im Rahmen des Forschungsprojektes «Alemannisch im Churer Rheintal. Von der lokalen Variante zum Regiolekt»1 haben wir den Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die sich als Informantinnen und Informanten zur Verfügung stellten, ein Bild mit drei verschiedenen Kämmen vorgelegt, mit der Aufgabe, zu beschreiben, was sie auf dem Bild sähen. Diese Aufgabe sollte zur Klärung beitragen, inwieweit standardsprachliche Lexeme sich bei den Jugendlichen in ihrem Dialekt etabliert haben.

Tatsächlich ergaben sich als Resultat der Befragung Antworten, die das alemannische Lexem Schträäl Sg. und Pl. enthielten, andere nannten wie erwartet das aus der Standardsprache entliehene Khamm Sg. bzw. Khämm Pl. Darüber hinaus aber waren auch unerwartete Antworten zu hören, die darauf hinweisen, dass den Jugendlichen die Unterscheidung nicht mehr klar ist, was ein Kamm, ein Schträäl und was eine Bürste ist.

Den vollständigen Text zur Untersuchung über den Sprachgebrauch von Khamm – Schträäl – Bürscha findet man unter dem folgenden Link.

Link zur Publikation im Bündner Monatsblatt
https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=bmb-002%3A2016%3A0%3A%3A44&referrer=search#44