{"id":88,"date":"2025-02-16T18:16:58","date_gmt":"2025-02-16T17:16:58","guid":{"rendered":"https:\/\/churerdeutsch.ch\/?page_id=88"},"modified":"2025-04-07T21:58:51","modified_gmt":"2025-04-07T19:58:51","slug":"beispiele-fuer-den-churerdialekt","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/churerdeutsch.ch\/?page_id=88","title":{"rendered":"Beispiele f\u00fcr den Churerdialekt"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>\u00c4lteres&nbsp;Textbeispiel&nbsp;(Transkription einer historischen Aufnahme)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Christina Zinsli-Saluz : Khuurer Originaal<br><\/p>\n\n\n\n<p>Die Tonaufnahme ist h\u00f6rbar auf<br><a href=\"https:\/\/kulturforschung.ch\/storage\/tonbeispiele\/1-Khuurer-Original---Christina-Zinsli-Saluz.m4a\">https:\/\/kulturforschung.ch\/cp\/collections\/pages\/entries\/c76ee9a8-9625-4b7a-8ba5-a48e543f4927#content<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>\u00c4rgera h\u00e4t er sich den m\u00fcassa, wenn im d Puaba das Schpr\u00fcchli n\u00f2\u00f2gr\u00fcaft hend, wo si grad f\u00fcr in gmacht hend:<\/p>\n\n\n\n<p>\u2028Dr Toni Jeckli(n)\u2028h\u00e4t sibz\u00e4ha Schwii&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>und achtz\u00e4ha Gaiss\u2028<\/p>\n\n\n\n<p>und khaini sind faiss.\u2028<\/p>\n\n\n\n<p>Denn isch \u00e4r den elend ertaubet, h\u00e4t si B\u00e4\u00e4sa knu und isch denna Schlingla nohagwaiblat. Das hends nat\u00fcrli grad wela, den si &#8230; khaina &#8230; \u00e4r h\u00e4t nia aina kriagt.\u2028<\/p>\n\n\n\n<p>Dr Toni h\u00e4t si(ch) sus g\u00e4\u00e4ra bi dr Arbet a bitz vertwiilat und a bitzli um- magschw\u00e4tzt. Und psunders d Offiziar sind siini Fr\u00fcnd gsii. Zum kh\u00f6nig- lich-khaiserlicha Oberfeldzeugmaischter von Salis, wo im Salishuus in dr Poschtschtroos ufkwaksa-n-isch und mit am Toni sog\u00e4r in d Schuel ggange- n-ischt, dem h\u00e4t er den \u00f6pa uf dr Schtr\u00f2\u00f2s gsait: \u201eJo, jo, du Daniel h\u00e4sch as witer pr\u00f2\u00f2cht as ii!\u201c Wenn er aber vu siim Fr\u00fcnd Salis ggredt h\u00e4t, denn h\u00e4t er nu gsait &#8211; nu: \u201eDr Z\u00fcghusverwalter Salis.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>An andera Herr isch am\u00f2\u00f2l khoo und h\u00e4t im adj\u00f6 s\u00e4\u00e4ga wella, dem Toni, und h\u00e4t gsait: \u201eSo, jetz gooni go Bern haim. Und wenn du Toni am\u00f2\u00f2l au d\u00f6t abkhusch, denn khum mi denn go psuacha.\u201c D\u00e4 h\u00e4t aber nit l\u00e4tz gluagat, wo dr Toni w\u00fcrkli anm\u00f2\u00f2l z Bern vor siiner T\u00fc\u00fcr kschtanda-n-isch. \u201eJo Toni, was tuesch denn du d\u00f2\u00f2?\u201c, h\u00e4t er gsait. &#8211; \u201eI bin uf dr Hochzitsrais.\u201c &#8211; \u201eUnd wo h\u00e4sch denn diini Frau gglo?\u201c &#8211; \u201eDia hanni dahaim gloo. F\u00fcr zwai z raisa isch es z t\u00fc\u00fcr!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Waisch w\u00e4r d Rh\u00e4z\u00fcnser Schluanza ksi isch? A khliins, verhutzlats Wiibli mit ara langa schpitziga Naasa, an armi Gguttera. Vo Rh\u00e4z\u00fcns isch si in d Schtadt aabakhoo, z Fuas nat\u00fc\u00fcrli, Iisabaan hemmer dua no khaini kha. Am Aarm h\u00e4t si immer a Khorb volla Aier kha, Aier, wo-n-era am W\u00e4\u00e4g \u00f6ppa begegnat sind. Grad knao h\u00e4t sis halt nia kno. Khlaider h\u00e4t si akhaa &#8211; ph\u00fcatis \u2013 nat\u00fc\u00fcrli alles zemmap\u00e4ttlati. So isch si sog\u00e4\u00e4r amool mit ama langa Schl\u00e4ppakhlaid vu \u00fc\u00fcsarer groossa Leerari dur d Schtadt gwaiblat. Vorna h\u00e4t sis ufakheftat kha, sus w\u00e4\u00e4r si nat\u00fc\u00fcrli dr\u00fcbargschtolparat. D Schl\u00e4ppa-n-aber h\u00e4t si hinna-nooha-zooga und drmit Khuurer Schtr\u00f2\u00f2sa gw\u00fcscht, bis nu me d F\u00e4tza dra gsi sind. \u2013 Aber ao a Schaar Khuurer Goofa sind immer um si umma ksi und hinter era h\u00e4\u00e4ra. Mit dena h\u00e4t si gmuulet. Und je mee si gmuulet h\u00e4t, um so sch\u00f6\u00f6ner ischs halt gsii.<\/p>\n\n\n\n<p>Dia H\u00e4rra Advokaata Ganzoni und Calonder, d\u00e4\u00e4 wo schp\u00f6\u00f6ter Bundesr\u00f2\u00f2t khoo isch, hen grad iara B\u00fcro \u00f2fatua. D\u00f2\u00f2 khunt as erschta Khunda ama Morga d Rh\u00e4z\u00fcnser Schluanza zur T\u00fcr iina. Si h\u00e4t halt wella am r\u00e4chta Ort dia Khuurer Goofa go verklaaga.<\/p>\n\n\n\n<p>J\u00f2\u00f2 du Rh\u00e4z\u00fcnser Schluanza und iar alli alti luschtigi Mennli und Wiibli, iar hend halt doch zum lieba-n-alta Khuur kh\u00f6\u00f6rt.<\/p>\n\n\n\n<p>Das hemmer z Khuur uufknuu am f\u00fcfta J\u00e4nner N\u00fcnzehundertfufzg.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Kommentar zum Text\u2028<\/p>\n\n\n\n<p>Der Text stammt von einer Originalaufnahme, die von Prof. Paul Zinsli 1950 erstellt worden ist. Bei der Sprecherin handelt es sich um dessen Mutter. Der Text spiegelt ein Churerdeutsch, wie es etwa um 1890 gesprochen worden ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Gegen\u00fcber dem heutigen Churer Dialekt weist die Sprache von Frau Zinsli einige Abweichungen auf.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf der Ebene der lautlichen Ausgestaltung ist etwa Folgendes zu erw\u00e4hnen:\u2028&nbsp;Die Gew\u00e4hrsperson wechselt bei der Aussprache von \u201ach\u2018 zwischen&nbsp;<em>h<\/em>, weichem&nbsp;<em>ch<\/em>&nbsp;und krachenderem&nbsp;<em>ch<\/em>; weist hier also eine grosse Variationsbreite auf. In phonetischer Schrift sind diese Varianten mit den Zeichen [h, \u00e7, x] wiederzugeben. Dieses Ph\u00e4nomen vermittelt der Mundart von Frau Zinsli etwas Weiches, etwa in W\u00f6rtern wie&nbsp;<em>Spr\u00fchhli, sibz\u00e4ha, n\u00f2hagwaiblet<\/em>&nbsp;etc.<\/p>\n\n\n\n<p>Fr\u00fcher wurde im Churer Dialekt zwischen langem offenem&nbsp;<em>\u00fc\u00fc<\/em>&nbsp;und langem geschlossenem&nbsp;<em>\u00fc\u00fc<\/em>&nbsp;unterschieden, und zwar so, dass diese Unterscheidung zur Differenzierung zwischen W\u00f6rtern genutzt werden konnte. Bei Frau Zinsli zeigt sich dies noch deutlich im Wortpaar&nbsp;<em>t\u00fc\u00fcr &#8211; T\u00fc\u00fcr<\/em>. Die offene Qualit\u00e4t meint \u201ateuer\u2018, die geschlossene \u201aT\u00fcre\u2018. Im heutigen Churerdeutsch wird in der Regel aussprachem\u00e4ssig nicht mehr unterschieden. Statt&nbsp;<em>T\u00fc\u00fcr<\/em>&nbsp;wird oft&nbsp;<em>T\u00fc\u00fcra<\/em>&nbsp;eingesetzt, was die Unterscheidung&nbsp;<em>t\u00fc\u00fcr &#8211; T\u00fc\u00fcr<\/em>&nbsp;\u00fcberfl\u00fcssig macht.<\/p>\n\n\n\n<p>Die f\u00fcr die Churer Mundart so typische&nbsp;<em>a<\/em>-Haltigkeit in den Endungen taucht auch bei Frau Zinsli auf, allerdings reicht die Variantenbreite von kaum h\u00f6rbarem [ \u0259] kontinuierlich bis zu verschiedenen&nbsp;<em>a<\/em>-Schattierungen.\u2028 Der Doppellaut in \u201aFrau\u2018 wird von Frau Zinsli als&nbsp;<em>ao<\/em>&nbsp;realisiert. Die&nbsp;<em>o<\/em>-Haltigkeit des zweiten Diphthongelements taucht heute kaum mehr auf.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr \u201aheim\u2018 setzt Frau Zinsli&nbsp;<em>haim<\/em>&nbsp;mit&nbsp;<em>m<\/em>&nbsp;am Wortende. Offenbar wurde die heute gel\u00e4ufige Form ohne&nbsp;<em>m<\/em>&nbsp;als unfein empfunden, wie einer Publikation ihres Sohnes Paul Zinsli entnommen werden kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Perfekt-Verbform \u201awir haben aufgenomen\u2018 lautet bei Frau Zinsli:&nbsp;<em>das hemmer uufkn\u00f9\u00f9<\/em>, und nicht wie heute \u00fcblich&nbsp;<em>uufknoo<\/em>&nbsp;oder moderner auch&nbsp;<em>uufkn\u00f2\u00f2<\/em>. Damit ist die Mundart der Gew\u00e4hrsperson noch nahe an den Formen der B\u00fcndner Herrschaft.<\/p>\n\n\n\n<p>Vom Wortschatz her ist auffallend, dass Frau Zinsli noch die doppelsilbigen Varianten einsetzt, wo heute in der Regel die einsilbigen Formen \u00dcberhand gewonnen haben. \u201aSiebzehn\u2018 lautet entsprechend&nbsp;<em>sibz\u00e4ha<\/em>&nbsp;und nicht&nbsp;<em>sibzeen<\/em>;&nbsp;<em>n\u00f2ha-gwaiblat<\/em>und nicht&nbsp;<em>n\u00f2\u00f2gwaiblat<\/em>. Am Anfang unseres Beispiels allerdings setzt auch Frau Zinsli schon ein einsilbiges&nbsp;<em>n\u00f2\u00f2gr\u00fcaft<\/em>&nbsp;statt&nbsp;<em>n\u00f2hagr\u00fcaft<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Bezeichnung der Richtung braucht Frau Zinsli&nbsp;<em>go Bern<\/em>, was heute von \u00e4lteren Gew\u00e4hrspersonen allenfalls noch mit&nbsp;<em>uf Bern<\/em>&nbsp;und von j\u00fcngeren Churerinnen und Churern in der Regel mit&nbsp;<em>n\u00f2ch Bern<\/em>&nbsp;realisiert wird. Es heisst im Text auch:&nbsp;<em>wenn au d\u00f6t aabakhunsch<\/em>; f\u00fcr die Churer war\/ist offenbar alles, was aus dem Churer Rheintal herausf\u00fchrt mit \u201eunten\u201c gleichgesetzt, unabh\u00e4ngig davon, wie hoch sich die Ortschaften effektiv befinden und ob sie n\u00f6rdlich oder s\u00fcdlich von Chur liegen.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Vokabular von Frau Zinsli tauchen einige W\u00f6rter und Ausdr\u00fccke auf, die heute nicht mehr so gel\u00e4ufig oder eher von anderen Dialekten her bekannt sind:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><em>faiss<\/em>&nbsp;f\u00fcr &#8249;fett&#8250;<br><em>ertauba<\/em>&nbsp;f\u00fcr &#8249;b\u00f6se werden&#8250;<br><em>sich vertwiila<\/em>&nbsp;f\u00fcr &#8249;Pause machen&#8250;<br><em>d Schluanza<\/em>&nbsp;f\u00fcr &#8217;schlecht gekleidete Person&#8250;<br><em>a Gguttera<\/em>&nbsp;f\u00fcr &#8249;Flasche&#8250;<br><em>bis nu mee<\/em>&nbsp;f\u00fcr heute&nbsp;<em>nu no<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Als weitere Besonderheiten sind zu erw\u00e4hnen:<\/p>\n\n\n\n<p><em>Khlaider h\u00e4t si khaa, alles z\u00e4map\u00e4tlati<\/em>. Es handelt sich hier nat\u00fcrlich um einen Einzelbeleg, dessen Aussagekraft nicht so eindeutig ist. Es ist aber doch erstaunlich, dass das Adjektiv hier dekliniert wird wie in den Walser-Dialekten. Heute w\u00fcrde man eher sagen:&nbsp;<em>Khlaider h\u00e4t si khaa, alles zemmap\u00e4tlat.&nbsp;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>D\u00e4, wo Bundesr\u00f2\u00f2t kho isch<\/em>. Die Passiv-Form wird hier mit Selbstverst\u00e4ndlichkeit nach romanischem Muster gebildet:&nbsp;<em>\u00e4r isch kho<\/em>&nbsp;heisst \u201aer wurde\u2018.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/churerdeutsch.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Chur-Rheinquartier-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-33\" srcset=\"https:\/\/churerdeutsch.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Chur-Rheinquartier-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/churerdeutsch.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Chur-Rheinquartier-300x225.jpg 300w, https:\/\/churerdeutsch.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Chur-Rheinquartier-768x576.jpg 768w, https:\/\/churerdeutsch.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Chur-Rheinquartier-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/churerdeutsch.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Chur-Rheinquartier-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die Churer Neustadt. (Foto Oscar Eckhardt)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Neueres Textbeispiel<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Quatsch mit Sossa<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Imana so-n-a Khonsumenta-Heftli l\u00e4\u00e4si, dass a Tschuppa T\u00e4scht\u00e4sser Fertig-Tomata-Soossa deguschtiart h\u00e4t. &#8211; Ds Positiva zeerscht: dia Tomaata-Soossa sind us Tomaata gmacht &#8211; und daas ooni Uusnaam. Und as schtoot in dem T\u00e4schtpricht au n\u00fc\u00fct dinna, dass ma Rattaschwenz oder Hundedr\u00e4gg drii gfunda hei.<\/p>\n\n\n\n<p>Trotz allem aber hend dia Soossa im Urtail vu da T\u00e4scht\u00e4sser zum Tail hundsmiseraabel abgschnitta. Dia ainta Soossa seiand zwoor durchuus \u00e4\u00e4sbar, haissts, dia andera aber schmeggandi vu fuulam Khartoon, gs\u00e4chandi uus wia schu amool gg\u00e4ssa, heiandi a pittara Gschmack oder seiandi z s\u00fcass wia K\u00e4tsch\u00f6p.<\/p>\n\n\n\n<p>Ii bin nat\u00fc\u00fcrlich froo, dass i noch nia so-n-a Widerkh\u00e4uer-Soossa verw\u00fctscht han. Aber i s\u00e4\u00e4ga-n-eu, das isch raina Zuafall.<\/p>\n\n\n\n<p>Ds eerschta pers\u00f6\u00f6nlicha Fazit f\u00fcr mii isch nemmli daas: Uf da Priis khamma au bi da Fertig-Soossa nit goo. Dia zwai t\u00fc\u00fcrschta Soossa sind dia zwai gr\u00fc\u00fcsigschta. Und dia zwai beschta khoschten khai Verm\u00f6\u00f6ga.<\/p>\n\n\n\n<p>Ds zwaita pers\u00f6\u00f6nlicha Fazit f\u00fcr mii: dia aigna Soossa sind immer noch dia beschta, s\u00e4b hanni aber vorh\u00e4\u00e4r schu gw\u00fcsst.<\/p>\n\n\n\n<p>Ds dritta pers\u00f6\u00f6nlicha Fazit: Wemma das Khonsumenta-Heftli a Siita witer bl\u00e4tteret, denn gsiat ma, dass bim T\u00e4scht vu da Tusch-Scheel siba vu z\u00e4ha Produkt guat bis seer guat abschniidand. Drum tuan ii in Zuakhumpft bimana schpoontaana Hunger gschiider as Tusch-Scheel uf d Taigwaara als a Fertig-Soossa.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;                          &nbsp;&nbsp;&nbsp;Eura Osci<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-audio\"><audio controls src=\"https:\/\/churerdeutsch.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Audioaufnahme.mov\"><\/audio><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00c4lteres&nbsp;Textbeispiel&nbsp;(Transkription einer historischen Aufnahme) Christina Zinsli-Saluz : Khuurer Originaal Die Tonaufnahme ist h\u00f6rbar aufhttps:\/\/kulturforschung.ch\/cp\/collections\/pages\/entries\/c76ee9a8-9625-4b7a-8ba5-a48e543f4927#content \u00c4rgera h\u00e4t er sich den m\u00fcassa, wenn im d Puaba das Schpr\u00fcchli n\u00f2\u00f2gr\u00fcaft hend, wo si grad f\u00fcr in gmacht hend: \u2028Dr Toni Jeckli(n)\u2028h\u00e4t sibz\u00e4ha Schwii&nbsp; und achtz\u00e4ha Gaiss\u2028 und khaini sind faiss.\u2028 Denn isch \u00e4r den elend ertaubet, h\u00e4t si [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":44,"menu_order":11,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-88","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/churerdeutsch.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/88","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/churerdeutsch.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/churerdeutsch.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/churerdeutsch.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/churerdeutsch.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=88"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/churerdeutsch.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/88\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":451,"href":"https:\/\/churerdeutsch.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/88\/revisions\/451"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/churerdeutsch.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/44"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/churerdeutsch.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=88"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}